
D2C (Direct-to-Consumer) bezeichnet den Direktvertrieb einer Marke an Endkunden — ohne Zwischenhandel. Der Brandstore ist der eigene Marken-Onlineshop, in dem dieser Direktvertrieb stattfindet: eigenes Sortiment, eigene Preise, eigene Kundendaten, eigener Auftritt. Im Unterschied zum Marktplatz-Listing behält die Marke die Kontrolle über Darstellung und Kundenbeziehung.
Der Brandstore liefert, was der Handel nicht hergibt: direkte Kundenbeziehung, First-Party-Daten und eine Testfläche für neue Produkte. Eine Handelsstufe entfällt, dafür trägt die Marke eigene Vertriebs-, Marketing- und Betriebskosten. Die Kehrseite: Mit dem Kanal übernimmt die Marke den Betrieb — Bestellabwicklung, Lager, Versand, Retouren, Endkunden-Support, Produkt-Compliance. An dieser operativen Last scheitern D2C-Projekte häufiger als am Shop-Frontend.
Prowerb betreibt Brandstores als Operator im Hintergrund: Shop-Frontend, Stammdaten, Bestand, Versand und Endkunden-Support in einem Haus. Für Arizona läuft der Warenversand für Amazon und D2C mit Direktanbindung an den bestehenden Shop; für einen Küchenhersteller führen wir den D2C-Brandstore seiner Eigenmarke inklusive Amazon-Markenregistrierung und WEEE-/CE-Compliance. Die Marke steht vorn, der Betrieb läuft bei uns.
Der Brandstore ist ein Kanal, kein Silo. Diese vier Begriffe zeigen, welche Shop-Varianten und welcher Unterbau daran hängen.
Im vereinbarten Umfang Shop-Frontend, Stammdaten, Bestellabwicklung, Bestand, Versand und Endkunden-Support. Im Briefing legen wir fest, welche Aufgaben bei Ihrer Marke bleiben und welche PROWERB betreut.
Ein bestehender Shop kann direkt angebunden werden. Für Arizona läuft der Warenversand für Amazon und D2C mit Direktanbindung an den vorhandenen Shop — das Frontend bleibt, die Abwicklung dahinter übernimmt Prowerb.
Wir pflegen die vom verantwortlichen Unternehmen bereitgestellten Nachweise für betroffene Artikel im vereinbarten Shop- und Marktplatzumfang. Die Feststellung der anwendbaren Anforderungen und die rechtliche Produktverantwortung bleiben beim Hersteller beziehungsweise dem verantwortlichen Wirtschaftsakteur.
Ja, beide Kanäle laufen häufig parallel. Für Arizona wickelt Prowerb den Warenversand für Amazon und D2C aus demselben Betrieb ab — Marketplace-Operations und Brandstore greifen auf denselben physischen Unterbau zu.
Mit einem unverbindlichen Bedarfs-Check. Für größere Fulfillment-Übernahmen nutzen wir den siebenphasigen Ablauf: von der Aufnahme der Anforderungen und Stammdaten über Systemanbindung, Tests und Warenübernahme bis zum Go-Live und der Übergabe in den Regelbetrieb. Rund 14 Wochen sind dafür ein Planungsrichtwert; Datenqualität, Schnittstellen und Warenumzug bestimmen den konkreten Termin. Für kleinere oder rein digitale Aufträge vereinbaren wir einen passenden Einführungsplan.