Pick-and-Pack bezeichnet den Lagerprozess, bei dem bestellte Artikel aus dem Bestand kommissioniert (Pick) und versandfertig verpackt (Pack) werden — vom Auftragseingang bis zur übergabefertigen Sendung. Pick-and-Pack ist der Kern des Fulfillments, aber nicht dasselbe: Fulfillment umfasst zusätzlich Wareneingang, Lagerung und Versandabwicklung. Abzugrenzen ist auch die Konfektionierung — sie stellt definierte Einheiten wie Sets oder Displays zusammen — auf Vorrat oder erst für eine konkrete Bestellung. Pick-and-Pack führt Bestellungen aus, die es schon gibt.

Pick-and-Pack ist der Punkt, an dem Bestandsdaten auf physische Ware treffen — und jede Differenz sichtbar wird. Falsch gegriffene Artikel, fehlende Positionen und beschädigte Verpackung erzeugen Reklamationen, Ersatzlieferungen und Klärfälle; jede einzelne kostet mehr als der ursprüngliche Versand.
Für Entscheider zählen drei Größen: Fehlerquote, Durchlaufzeit vom Auftragseingang bis zum Warenausgang und Kosten pro Sendung. Wer Fulfillment einkauft, sollte alle drei erfragen — und wie sie gemessen werden.
PROWERB kommissioniert und verpackt mehr als 2 Millionen Sendungen pro Jahr. Bei dauerhaft geführten Werbeartikeln verlassen über 95 Prozent der Bestellungen das Lager noch am Tag des Auftragseingangs.
Grundlage ist das eigene ERP/WMS PROWERB CORE mit Echtzeit-Bestandsführung: Der Pick greift auf den Bestand zu, der tatsächlich im Regal liegt — nicht auf den von gestern. Die Same-Day-Quote ist eine Betriebskennzahl für dauerhaft geführte Werbeartikel, keine Zusage für jede Bestellung.
Voraussetzung sind verfügbarer Bestand, vollständige und freigegebene Auftragsdaten sowie der vereinbarte Cut-off an Arbeitstagen. Berichtszeitraum und geltenden Servicelevel klären wir für Ihr Projekt.
Vier Begriffe davor und danach:
Pick-and-Pack entnimmt und verpackt die bestellten Artikel. Konfektionierung stellt eine definierte Einheit zusammen, beispielsweise ein Set aus Shirt, Tasse und Einleger. Das kann vorab auf Vorrat oder nach Eingang einer Bestellung geschehen.
Die Same-Day-Versandquote liegt bei dauerhaft geführten Werbeartikeln über 95 Prozent. Sie setzt verfügbaren Bestand, vollständige und freigegebene Daten sowie den vereinbarten Cut-off an Arbeitstagen voraus. Berichtszeitraum und Servicelevel werden für das Projekt geklärt; die Quote ist keine Lieferzusage für jede Bestellung.
Durch systemgeführte Abläufe statt manueller Übertragung: Fehler entstehen dort, wo Bestandsdaten veraltet sind oder Aufträge von Hand übertragen werden. PROWERB CORE führt Bestände in Echtzeit und ist RFID-fähig — der Pick arbeitet gegen den tatsächlichen Bestand.
Nein, Pick-and-Pack endet mit der übergabefertigen Sendung. Carrier-Übergabe, Avisierung und Sendungsverfolgung schließen daran an — im Fulfillment-Betrieb greifen beide Strecken allerdings ohne Übergabepunkt für den Auftraggeber ineinander.