
Aus gelieferten Komponenten muss eine freigegebene Verkaufseinheit, ein bestücktes Display oder eine versandfertige Aktion werden. PROWERB verbindet Stückliste, Montage beziehungsweise Verpackung, Veredelung, Prüfung und Bestandsbuchung. Menge, Handgriffe und Material bestimmen die passende Linie.
Seit 1979 · CO₂-Bilanz des Betriebs negativ · ISO 9001 & 14001 · EcoVadis Silber
Co-Packing ist zuerst ein Buchungsproblem: Ein Set ist ein neuer Artikel. Wer aus drei Komponenten eine Verkaufseinheit macht, muss drei Abgänge und einen Zugang buchen — sonst stimmt der Bestand nur auf dem Papier. Verlässt Ware das Lager zum Lohnkonfektionierer, wird sie dort zum Set und kommt zurück.
Zwischen den Übergaben ist der Bestand blind. PROWERB konfektioniert im eigenen Lagerbetrieb: Die Ware bleibt im Haus; Entnahme der Komponenten und Zugang des fertigen Sets laufen über Stücklisten- und Wertschöpfungsprozesse im WMS — bestandskonsistent, in Echtzeit, RFID-fähig.
PROWERB übernimmt die komplette Konfektionsstrecke: von der Stückliste über die Fertigung bis zur Distribution. Lager, Konfektion und Versand liegen im selben Betrieb — kein Umweg über ein zweites Haus.
Laufende Aufträge können im Fulfillment-Fluss bearbeitet werden; terminierte Aktionen werden auf einer passenden Aktionslinie vorbereitet. Co-Packing umfasst neben Setbildung auch Verpackungsarbeiten, Produktzugaben und Displaybestückung. Durchsatz und Rüstzeit werden für Stückliste, Material und Prüfumfang geplant.
Der Ablauf ist dokumentiert und beginnt mit Daten, nicht mit Ware — damit die Linie steht, bevor die erste Palette ankommt.
Das Set wird als Stückliste im System angelegt. Sendungslisten und Lieferavise kommen über das Online-Tool, die MEP-Plattform oder per SFTP-Dateiübergabe.
Komponenten kommen aus dem laufenden Bestand oder just in time zur Aktion. Jeder Zugang wird im Wareneingang eingebucht.
Personaldisposition und Rüstung in unter drei Stunden. Das Process Engineering verifiziert den Aufbau, der Production-Readiness-Check gibt die Linie frei.
Sets fügen, Displays bestücken, Co-Packing — an modularen Zellen oder auf der Aktionslinie, je nach Auftrag.
Final Inspection und Labelling. Jede Einheit wird geprüft, bevor sie in die Bereitstellung geht.
Das fertige Set geht als eigener Artikel in den Bestand, die Distribution an Handel, Gastronomie oder Endkunden startet — Track & Trace und Bestandsentwicklung im Operations Cockpit, rund um die Uhr.
Die dichteste Taktung liegt im Getränkebereich — dort ist die Konfektion oft der Kern der Zusammenarbeit. Die genannten Spitzenwerte beziehen sich auf die Ausgangsleistung: 200 % sind das Doppelte, 400 % das Vierfache (+300 %). Das erreichbare Volumen und der Vorlauf werden nach Artikelmix, Waren- und Datenverfügbarkeit, Personal und Schichtplanung vereinbart.
Vor dem Set liegen Lager und Veredelung, danach Versand und Kampagne. Die angrenzenden Leistungen:
Sets, Produktzugaben, Mixkisten, Probierpakete, Displaybestückung und Prämienpakete — von der auftragsbezogenen Konfektion im laufenden Fulfillment bis zur Großkampagne auf der Aktionslinie, inklusive Distribution an Handel, Gastronomie und Endkunden.
Die Aktionslinie ist auf 1 bis 15.000 Konfektionen pro Tag ausgelegt. Bei Spitzen wächst die Kapazität auf 200 Prozent der Ausgangskapazität binnen 24 Stunden und auf 400 Prozent der Ausgangskapazität binnen 72 Stunden — über Springerpool und Schichterweiterung.
Über Stücklisten- und Wertschöpfungsprozesse in PROWERB Core, dem eigenen ERP und WMS: Entnahme der Komponenten und Zugang des fertigen Sets werden in Echtzeit gebucht, RFID-fähig und lückenlos.
Nein. Komponenten kommen entweder aus dem laufenden Bestand oder just in time zur Aktion — Sendungsliste und Lieferavis werden vorab über das Online-Tool oder die MEP-Plattform importiert.
Ja. Beflockung, Transferdruck, Stick, Siebdruck und Digitaldirektdruck laufen im Haus, der Massendruck von Bekleidung auf Transferpressen in Reihe. Für Arizona übernimmt PROWERB teils auch die Beschaffung der Textilien.
Die Rüstzeit für einen Kampagnenwechsel liegt unter drei Stunden. Vor dem Start verifiziert das Process Engineering den Aufbau, der Production-Readiness-Check gibt die Linie frei.
Komponenten, Menge, Termin, Zielort — mehr braucht das erste Briefing nicht. Danach wissen Sie, auf welcher Linie Ihre Konfektion läuft und wann sie startet.