Ratgeber · Amazon & Marketplace
Warenaufbereitung, Versand an Amazon, laufende Betreuung und weitere Gebühren gehören in die Kalkulation. Prüfen Sie Angebote anhand derselben Produkte, Mengen und Aufgaben.
Vorbereitung, Anlieferung, Inhalte und Kontobetreuung getrennt aufnehmen.
Artikelzahl, Sendungen, Lagerdauer und Aktionsbedarf gemeinsam betrachten.
Agenturleistungen, Transport und Amazon-Gebühren in der Rechnung unterscheiden.
Vergleichen Sie eine feste Monatspauschale, eine Umsatzbeteiligung und ein Hybridmodell mit demselben Sortiment und Zeitraum. Für jedes Angebot halten Sie fest: Grundhonorar, Berechnungsbasis der Beteiligung, Mindesthonorar, enthaltene Aufgaben und separat berechnete Leistungen.
Rechnen Sie einen schwachen, einen erwarteten und einen starken Verkaufsmonat. Bei der Beteiligung muss klar sein, wie Retouren, Rabatte und Steuern in die vereinbarte Basis eingehen. Setup und Content-Erstellung stehen getrennt neben dem laufenden Honorar.
Amazon-Gebühren, Mediabudget, Warenvorbereitung, Anlieferung und Remission ergänzen die Gesamtrechnung, soweit sie nicht enthalten sind. Eine Agentur kann passen, wenn die eigene Logistik verlässlich steht; ein gemeinsamer Betrieb ist eine Option, wenn gerade diese Übergabe den Aufwand verursacht.
Halten Sie die Angaben zu Ihrem Vorhaben zusammen. Damit lassen sich Aufwand, offene Punkte und ein passender Einstieg gezielt besprechen.
Ob Pauschale oder Umsatzbeteiligung: Am Ende setzt sich jedes FBA-Mandat aus denselben Bausteinen zusammen. Wer Angebote vergleicht, sollte jeden einzeln abfragen.
Setzen Sie angebotene Sätze und eigene Mengen für einen schwachen, erwarteten und starken Monat ein. Amazon-Gebühren werden zusätzlich aus dem konkreten Konto übernommen. Die Vorlage enthält keine Preisempfehlung.
| Kostenblock | Annahme | Rechenweg |
|---|---|---|
| Setup | Vereinbarte Einrichtung | Einmalig, getrennt vom Monat |
| Betreuung | Honorar und Umsatzbasis | Fixhonorar + vereinbarter Anteil |
| Content | Artikel und Änderungen | Anzahl × vereinbarter Satz |
| Werbung | Mediabudget und Betreuung | Budget + Managementhonorar |
| Logistik | Mengen, Lagerung, Vorbereitung | Menge × Satz plus Lagerung/Fracht |
| Remission und Nachweise | Prüffälle, Rücktransport, Zuarbeit | Je beauftragter Aufgabe getrennt |
Vergleichen Sie Gesamtkosten und Verantwortlichkeiten gemeinsam. Die Zahl der Verträge allein entscheidet nicht: Eine gut geregelte Übergabe kann wirtschaftlicher sein als ein Wechsel des gesamten Betriebs.
Prowerb betreibt Marketplace-Konten als Teil eines eigenen Logistikbetriebs, nicht als Beratungsleistung daneben. Für einen führenden Hersteller von Schleiftechnik läuft der Amazon-Marketplace als eigener JTL-Mandant: FBA-Abwicklung, Remissions- und Retourenmanagement, Prime-Day- und Black-Friday-Deals, Listing-Optimierung. Für einen internationalen Hersteller von Büro- und Elektroniktechnik betreut Prowerb Vendor Central, Brand Registry und Google-Ads-Kampagnen. Für einen Anbieter aus der Bauchemie kam der komplette E-Commerce-Aufbau dazu — Website, Amazon FBA, SEO und SEA bis zur DAC7-Compliance. Und für Arizona übernimmt Prowerb den Warenversand für Amazon und D2C direkt aus dem eigenen Lager. Dahinter steht ein Betrieb, der seit 1979 gewachsen ist und pro Jahr mehr als 2 Millionen Sendungen bewegt — die Anlieferung ins Amazon-Lager ist hier kein Fremdposten, sondern Tagesgeschäft.
Seriös beziffern lässt sich das erst nach einem Blick auf Sortiment, Kanalstrategie und Zielumsatz. Die Spanne reicht vom schlanken Betreuungsmandat bis zum Full-Service-Betrieb inklusive Logistik. Verbindliche Zahlen gehören in ein Angebot, nicht in einen Ratgeber.
Feste Monatspauschale, Umsatzbeteiligung oder ein Hybrid aus beidem. Das Setup — Konto, Brand Registry, erste Listings — wird meist als einmaliges Projekt berechnet. Fragen Sie bei jedem Modell nach, welche der sechs Kostenbausteine enthalten sind.
Amazon berechnet Verkaufsprovision sowie Versand- und Lagergebühren für FBA. Werbekampagnen brauchen ein eigenes Mediabudget. Und wenn die Agentur nur das Konto führt, kommen Warenvorbereitung, Anlieferung und Remission als separater Posten obendrauf.
Inhouse trägt sich, wenn Marketplace-Erfahrung und Kapazität im eigenen Team vorhanden sind. Eine Agentur kauft Expertise ein, lässt aber die physische Abwicklung offen. Das Operator-Modell bündelt beides — sinnvoll, sobald die Koordination zwischen Konto und Ware zum Engpass wird.
Ja. Prowerb betreut sowohl Seller- und FBA-Konten als auch Vendor Central inklusive Brand Registry — und wickelt Remissionen und Retouren im eigenen Lagerbetrieb ab, von der Prüfung bis zur Wiedervermarktung.
Schicken Sie uns Ihr Sortiment, Ihre Kanäle und Ihr Umsatzziel. Sie erhalten einen konkreten Leistungszuschnitt mit Kostenrahmen — aufgeschlüsselt nach denselben sechs Bausteinen wie in diesem Ratgeber.