
Aktionslogistik bezeichnet die logistische Abwicklung zeitlich befristeter Marketing- und Vertriebsaktionen: Anlieferung, Konfektion und terminierte Distribution großer Stückzahlen innerhalb eines festen Kampagnenfensters. Sie ist das Gegenstück zum Regelbetrieb — kein kontinuierlicher Bestellfluss, sondern eine planbare Spitzenlast mit festem Endtermin. Von der Werbemittel-Logistik unterscheidet sie der Takt, von der POS-Logistik der Zuschnitt: Eine Aktion kann an den Handelspunkt gehen, aber ebenso an Außendienst, Endverbraucher oder Eventflächen.
Bei einer Aktion ist der Termin Teil des Produkts: Handzettel sind gedruckt, Regalflächen verhandelt, Medien gebucht. Trifft das Material zu spät ein, verfällt nicht die Lieferung, sondern die Aktion — samt der Investitionen, die an ihr hängen. Für Entscheider zählt deshalb nicht die Durchschnittskapazität eines Dienstleisters, sondern seine Spitzenkapazität: wie viel er an einem Tag schafft, wie schnell er umrüstet und was passiert, wenn die Aktion größer wird als geplant.
Beispiel: Eine Handelsaktion startet am Montag. Displays, Ware und Beilagen werden nach Stückliste zusammengestellt und passend zu den Annahmefenstern der Märkte versendet. PROWERB verbindet dafür Konfektion und terminierte Distribution; die verlinkte Leistung erläutert die Planung der Aktionslinie.
Vier Begriffe aus derselben Kampagnenstrecke:
Der Takt: Regelbetrieb ist ein kontinuierlicher Bestellfluss, eine Aktion ist eine planbare Spitzenlast mit festem Endtermin. Beides verlangt unterschiedliche Infrastruktur — der Regelbetrieb Effizienz je Auftrag, die Aktion Spitzenkapazität auf Abruf.
Die PROWERB-Aktionslinie ist für 1 bis 15.000 Sendungen pro Tag ausgelegt. Welcher Durchsatz für eine Aktion gilt, hängt insbesondere von Packvorgaben, Artikelmix, verfügbaren Komponenten und Schichten ab.
Dann wird Kapazität aufgebaut: Über Springerpool und Schichtbetrieb steigert PROWERB die Kapazität auf 200 Prozent der Ausgangskapazität binnen 24 Stunden und auf 400 Prozent der Ausgangskapazität binnen 72 Stunden. Entscheidend ist, dass diese Steigerung geplant ist — nicht improvisiert.
In den meisten Fällen ja: Aktionssets entstehen erst durch Konfektion — aus Komponenten werden versandfertige Einheiten, bei Displays mit getaktetem Fishbone-Zulauf an der Linie. Gesteuert wird das über Stücklistenprozesse im eigenen ERP/WMS PROWERB CORE.
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