POS-Logistik bezeichnet die Versorgung von Verkaufsstellen (Points of Sale) mit Displays, Zweitplatzierungen und Verkaufsförderungsmaterial — inklusive Lagerung, Konfektion und terminierter Anlieferung in Handel und Gastronomie. Sie ist das Teilgebiet der Werbemittel-Logistik, das am Handelspunkt endet: Empfänger ist nicht der Außendienst oder der Endverbraucher, sondern Markt, Filiale oder Gastronomiebetrieb. Mit der Aktionslogistik überschneidet sie sich, sobald die POS-Ausstattung an ein Kampagnenfenster gebunden ist.

Zweitplatzierungen und Displays sind verhandelte Flächen mit Termin: Der Handel räumt Platz für ein definiertes Zeitfenster ein. Kommt das Material zu spät, unvollständig oder nicht aufbaufähig an, bleibt die Fläche leer oder wird anders belegt — und die Investition in Produktion und Listung verpufft. Für Trade-Marketing-Entscheider ist POS-Logistik deshalb weniger eine Frachtfrage als eine Terminfrage: vollständige Sets, konfektionsfertige Displays, Anlieferung im Zeitfenster des Markts.
PROWERB konfektioniert Displays an einer Linie mit Fishbone-Zulauf: Die Komponenten laufen getaktet seitlich zu, das Display verlässt die Linie bestückt. Die Distribution an den Handelspunkt läuft über dieselbe Infrastruktur wie das Aktionsgeschäft mit mehr als 1.000 Aktionen pro Jahr — avisiert und auf das Anlieferfenster des Markts terminiert, im Getränkesegment etwa für Erdinger.
Vier Begriffe aus derselben Strecke zum Handelspunkt:
Lagerung, Konfektion und terminierte Anlieferung von Displays, Zweitplatzierungen und Verkaufsförderungsmaterial an Verkaufsstellen in Handel und Gastronomie. Der Prozess endet nicht an der Rampe, sondern an der Fläche — deshalb gehören Zeitfenster, Avisierung und vollständige, aufbaufähige Sets dazu.
Im Bezugspunkt: POS-Logistik ist über den Zielort definiert — den Handelspunkt —, Aktionslogistik über das Zeitfenster. Sobald eine POS-Ausstattung an einen Kampagnenstart gebunden ist, fällt sie in beide Kategorien.
Bei PROWERB in der Regel ja: Die Display-Konfektion läuft an einer Linie mit Fishbone-Zulauf, die Komponenten werden getaktet seitlich zugeführt, das Display verlässt die Linie bestückt. Was der einzelne Markt annimmt, gibt der Handel vor — der Prozess muss beide Varianten abbilden können.
Weil die Fläche verhandelt ist: Der Handel räumt Platz für ein definiertes Zeitfenster ein. Trifft das Material zu spät oder unvollständig ein, bleibt die Fläche leer oder wird anders belegt — die Investition in Produktion und Listung verfällt.