Werbemittel-Logistik bezeichnet die Lagerung, Verwaltung und Distribution von Werbe- und POS-Materialien — von Giveaways über Displays bis Drucksachen — an Vertrieb, Handel und Außendienst. Sie unterscheidet sich von klassischer Handelslogistik: Im Vordergrund steht die Marketingversorgung von Vertriebspartnern, Filialen und Mitarbeitenden; das Sortiment ist häufig kleinteilig und kampagnengetrieben. Die Ausgabe kann über Budgets, kostenfrei oder gegen Rechnung erfolgen. Das Werbemittel-Fulfillment ist ihre operative Prozessebene; Aktionslogistik und POS-Logistik sind ihre zeitkritischen Sonderfälle.

Werbemittel binden Marketingbudget, lange bevor sie wirken: Sie werden Monate vor der Kampagne produziert und liegen bis zum Einsatz irgendwo — im Idealfall in einem geführten Lager, im Regelfall in Kellern, Agenturregalen und Vertriebskofferräumen. Ohne Bestandsführung gibt es keine Antwort auf die einfachsten Fragen: Was ist noch da, wo liegt es, reicht es für den Kampagnenstart? Die Folge sind Nachproduktionen von Material, das vorhanden war, und Aktionen, die am fehlenden Display scheitern.
PROWERB betreibt Fulfillment seit 1989 — Werbemittel sind Kerngeschäft, nicht Beifang. Der Betrieb umfasst über 55.000 konzernweite Palettenstellplätze und mehr als 2 Mio. Sendungen pro Jahr, geführt im eigenen ERP/WMS PROWERB CORE mit Echtzeit-Bestandsführung.
Dauerhaft geführte Werbeartikel verlassen das Lager zu über 95 Prozent noch am Bestelltag — im Regelbetrieb etwa für Bitburger oder Vaillant. Die Same-Day-Quote ist eine Betriebskennzahl für dauerhaft geführte Werbeartikel, keine Zusage für jede Bestellung.
Voraussetzung sind verfügbarer Bestand, vollständige und freigegebene Auftragsdaten sowie der vereinbarte Cut-off an Arbeitstagen. Berichtszeitraum und geltenden Servicelevel klären wir für Ihr Projekt.
Werbemittel-Logistik ist der Rahmen — diese Begriffe füllen ihn:
Der Marketingzweck, die Empfängerstruktur und häufige Aktionsfristen prägen den Ablauf. Vertrieb, Handel und Mitarbeitende brauchen freigegebene Materialien zum passenden Termin. Die Verteilung kann kostenfrei, über Budgets oder gegen Rechnung erfolgen; ein Verkauf schließt Werbemittel-Logistik nicht aus.
Weil ungesteuerte Bestände unsichtbar werden: Ohne Bestandsführung weiß niemand, was noch da ist, wo es liegt und ob es für den Kampagnenstart reicht. Die typischen Folgen sind Nachproduktionen von Material, das vorhanden war, und Aktionen, die am fehlenden Display scheitern.
Über 95 Prozent der dauerhaft geführten Werbeartikel verlassen das Lager noch am Bestelltag. Grundlage ist die Echtzeit-Bestandsführung im eigenen ERP/WMS PROWERB CORE — der angezeigte Bestand ist der tatsächliche.
Bestandsführung, Kommissionierung, Konfektion und die Anbindung an Bestellwege wie Online-Shops oder Portale. In der Praxis gehören auch Aktionsabwicklung und POS-Distribution dazu — die zeitkritischen Sonderfälle desselben Systems.