Co-Packing bezeichnet das Verpacken, Umpacken und Zusammenstellen von Produkten durch einen externen Dienstleister — vom Bundle über das Geschenkset bis zum bestückten Display, gefertigt nach Stückliste im Auftrag des Herstellers. Co-Packing und Konfektionierung überschneiden sich im angebotenen Umfang: Co-Packing betont das Verpacken im Auftrag, Konfektionierung das Zusammenstellen einer definierten Einheit. Lohnverpackung betont das Auftragsverhältnis. Abzugrenzen ist Co-Manufacturing, das auch die Herstellung des Produkts umfasst — Co-Packing beginnt nach der Produktion.

Produktionslinien sind auf Massenformate ausgelegt. Sonderformate — Aktionsgebinde, Mischkartons, Sets mit Beigaben — stoppen die Linie oder rechnen sich dort nicht. Deshalb wandert diese Arbeit zum Co-Packer: Er hält manuelle und halbautomatische Kapazität vor, die sich je Auftrag umrüsten lässt. Für Einkäufer zählt dabei zweierlei: dass der Dienstleister Spitzen abfängt und dass der Bestand über den Umbau hinweg systemseitig korrekt bleibt.
PROWERB führt Co-Packing als Stücklisten- und Value-Added-Prozess in PROWERB CORE, dem eigenen ERP/WMS: Komponenten werden abgebucht, das Fertigset bestandswirksam zugebucht. Die Kapazität wächst bei Bedarf binnen 24 Stunden auf 200 Prozent der Ausgangskapazität und binnen 72 Stunden auf 400 Prozent der Ausgangskapazität — über Springerpool und Schichtbetrieb, etwa wenn Aktionsgebinde für Marken wie Erdinger anstehen.
Die genannten Spitzenwerte beziehen sich auf die Ausgangsleistung: 200 % sind das Doppelte, 400 % das Vierfache (+300 %). Das erreichbare Volumen und der Vorlauf werden nach Artikelmix, Waren- und Datenverfügbarkeit, Personal und Schichtplanung vereinbart.
Vier Begriffe aus demselben Arbeitsfeld:
Die Begriffe überlappen, sind aber nicht vollständig gleichbedeutend. Co-Packing betont Verpacken und Umpacken im Auftrag; Konfektionierung das Zusammenstellen definierter Einheiten. Ein Geschenkset kann beides umfassen, reines Umetikettieren oder Umpacken muss keine Setbildung sein.
Co-Manufacturing umfasst die Herstellung des Produkts, Co-Packing beginnt danach. Der Co-Packer verändert nicht das Produkt, sondern seine Verkaufseinheit: Gebinde, Set, Display, Beigabe.
Über stücklistengeführte Buchung im Warenwirtschaftssystem: Komponenten werden abgebucht, das Fertigset als neuer Artikel zugebucht. PROWERB bildet das in PROWERB CORE ab — mit Echtzeit-Bestandsführung über den gesamten Umbau.
Bei PROWERB binnen 24 Stunden auf 200 Prozent der Ausgangskapazität und binnen 72 Stunden auf 400 Prozent der Ausgangskapazität. Möglich machen das Springerpool und Schichtbetrieb — die Linie wartet nicht auf Neueinstellungen. Artikelmix, Waren- und Datenverfügbarkeit sowie Personal und Schichten bestimmen die vereinbarte Kapazität.