Displaykonfektion bezeichnet Montage und Bestückung von Verkaufsdisplays: Der Displayrohling wird aufgebaut, mit Ware und Werbematerial befüllt und versandfertig für die Platzierung am Point of Sale bereitgestellt. Sie ist eine Teildisziplin des Co-Packing, unterscheidet sich aber von reiner Kommissionierung: Ein Display vereint Werbeträger und Ware in einer Einheit. Meist ist die Displaykonfektion Bestandteil einer Promotion mit fixem Handelstermin.

Displays sind das Instrument der Zweitplatzierung im Handel — und der Handel nimmt sie nur marktfertig an. Personal auf der Fläche baut nicht auf, sortiert nicht nach und klebt keine Preisschilder. Kommt ein Display unvollständig, beschädigt oder nach dem Aktionsstart an, bleibt der Platz leer und die eingekaufte Platzierung verfällt. Die Qualität der Konfektion entscheidet damit direkt über den Abverkauf der Aktion.
PROWERB konfektioniert Displays im Fishbone-Zulauf: Rohlinge, Ware und Werbematerial laufen seitlich getaktet an die Linie, statt in Sammelzonen gestaut zu werden. Displaykonfektion ist Teil von mehr als 1.000 Aktionen pro Jahr — auf einer Aktionslinie, die von 1 bis 15.000 Sendungen pro Tag skaliert, etwa für Marken wie Monster Energy.
Vier Begriffe aus derselben Strecke zum Point of Sale:
Montage des Displayrohlings, Bestückung mit Ware und Werbematerial sowie die versandfertige Bereitstellung — inklusive Sicherung für den Transport. Grundlage ist eine Stückliste, die Rohling, Ware und Material je Display definiert.
Im Regelfall befüllt und aufbaufertig, denn das Personal im Markt baut nicht auf. Leer angelieferte Displays bleiben erfahrungsgemäß häufiger unbestückt stehen — die eingekaufte Zweitplatzierung verfällt dann.
Eine Linienorganisation, bei der die Komponenten seitlich getaktet an die Konfektionslinie laufen — wie Gräten an einem Fischskelett. Das vermeidet Staus in Sammelzonen und hält den Takt auch bei vielen Komponenten je Display.
Vollständig: Displays sind fast immer Teil einer Promotion mit fixem Handelstermin, meist auf Kalenderwochen im Handel getaktet. Die Konfektion muss deshalb rückwärts vom Aktionsstart geplant werden — inklusive Wareneingang aller Komponenten.