Dotation bezeichnet das Kontingent oder Budget, das eine Zentrale einem Händler, einer Niederlassung oder einem Markt zuweist — etwa an Werbemitteln oder Aktionsartikeln. Allokation ist die regelbasierte Verteilung begrenzter Bestände auf diese Empfänger. Zusammen legen beide fest, wer wie viel wovon abrufen darf, bevor die erste Bestellung eingeht.

In Händlernetzen entscheidet die Zuteilungslogik über Budgetdisziplin und faire Verteilung. Limitierte Aktionsartikel, Neueinführungen und kostenfreie Kontingente wären sonst nach dem Windhundprinzip vergriffen. Im Bestellportal hinterlegt, prüft das System jede Bestellung gegen Dotation und Restbestand — die Zentrale behält die Steuerung, der Händler seine Selbstbedienung.
Beispiel: Für zehn Standorte stehen 1.000 Aktionssets bereit. Eine Dotation von 80 Sets je Standort reserviert 800 Sets; 200 bleiben zentral. Die Allokation ordnet diese Mengen zu. Ruft ein Standort 30 Sets ab, bleiben ihm 50 im Kontingent. Eine zusätzliche Zuteilung aus der Reserve braucht die vereinbarte Freigabe.
Dotation und Allokation stehen nie allein — sie greifen in Portal, Stammdaten und Auftragsabwicklung ineinander.
Ohne Zuteilungsregel gewinnt der Schnellste, nicht der Richtige: Limitierte Aktionsartikel, Neueinführungen und kostenfreie Kontingente wären nach dem Windhundprinzip vergriffen. Dotation und Allokation sichern Budgetdisziplin und faire Verteilung im Händlernetz.
Die Kontingente sind direkt im Bestellportal hinterlegt. Das System prüft jede eingehende Bestellung gegen Dotation und Restbestand — die Zentrale behält die Steuerung, der Händler seine Selbstbedienung.
Ja. Länder oder Regionen können eigene Sortimente, Empfängergruppen und Zuteilungsregeln erhalten. Für die Planung brauchen wir die Marktstruktur, Mengen und Verantwortlichen. Versand, Sprache und erforderliche Freigaben werden je Zielmarkt abgestimmt; eine länderübergreifende Regel ersetzt diese operative Prüfung nicht.
Die Zuteilungsregel greift dort, wo Bestand, Bestellung und Versand ohnehin laufen: mit durchgängigen Bestell- und Versand-Workflows bis ins Lager. Dahinter arbeitet das eigene ERP+WMS PROWERB CORE mit Echtzeit-Buchungen — Dotationen sind Systemlogik, kein Excel-Anhang.
Saubere Stammdaten sind die Basis jeder Zuteilungslogik — Neuanlage, Umbenennung und Deaktivierung von Artikeln müssen gepflegt sein. Was konkret nötig ist, klärt ein unverbindlicher Bedarfs-Check in unter 60 Sekunden.
Für größere Fulfillment-Übernahmen nutzen wir den siebenphasigen Ablauf: von der Aufnahme der Anforderungen und Stammdaten über Systemanbindung, Tests und Warenübernahme bis zum Go-Live und der Übergabe in den Regelbetrieb. Rund 14 Wochen sind dafür ein Planungsrichtwert; Datenqualität, Schnittstellen und Warenumzug bestimmen den konkreten Termin. Für kleinere oder rein digitale Aufträge vereinbaren wir einen passenden Einführungsplan.