
EDI (Electronic Data Interchange) ist der automatisierte Austausch strukturierter Geschäftsbelege zwischen den IT-Systemen zweier Unternehmen. EDIFACT ist der UN-standardisierte Nachrichtenstandard dafür. Zwei Nachrichtentypen tragen den Warenfluss: ORDERS überträgt die Bestellung direkt ins ERP des Lieferanten, DESADV avisiert die Lieferung an den Besteller — maschinenlesbar, ohne manuelle Erfassung.
Große Industrie- und Handelskonzerne setzen EDI bei ihren Lieferanten voraus. Ohne Anbindung bleibt der Belegfluss bei E-Mail und PDF: Bestellungen werden abgetippt, Lieferavise vergessen, Differenzen erst am Wareneingang entdeckt. Mit EDI entfällt der Medienbruch — und mit ihm ein ganzer Klärfall-Typ.
EDI ist ein Baustein im Belegfluss zwischen Bestellung und Zustellung. Diese Begriffe schließen direkt an.
Den Warenfluss tragen zwei EDIFACT-Nachrichtentypen: ORDERS überträgt die Bestellung des Abnehmers direkt ins ERP des Lieferanten, DESADV avisiert die Lieferung an den Besteller — maschinenlesbar, ohne manuelle Erfassung. Beide laufen im genannten Projekt systemgestützt.
Der Medienbruch aus E-Mail und PDF entfällt: Bestellungen werden nicht mehr abgetippt, Lieferavise nicht mehr vergessen, Differenzen fallen nicht erst am Wareneingang auf. Mit dem Medienbruch verschwindet ein ganzer Klärfall-Typ.
Für größere Fulfillment-Übernahmen nutzen wir den siebenphasigen Ablauf: von der Aufnahme der Anforderungen und Stammdaten über Systemanbindung, Tests und Warenübernahme bis zum Go-Live und der Übergabe in den Regelbetrieb. Rund 14 Wochen sind dafür ein Planungsrichtwert; Datenqualität, Schnittstellen und Warenumzug bestimmen den konkreten Termin. Für kleinere oder rein digitale Aufträge vereinbaren wir einen passenden Einführungsplan.