Use-Case · Aktionslogistik
Eine Kampagne bringt zusätzliche Aufträge in den laufenden Betrieb. Dieser Ablauf zeigt, wie Mengenplanung, verfügbare Ware und eine abgestimmte Kapazitätserweiterung zusammenwirken.
Mengen und Zeitraum mit dem Kampagnenplan abgleichen.
Ware, Daten, Personal und Schichten für das vereinbarte Volumen zusammenführen.
Regelaufträge und Aktion nach den abgestimmten Terminen bearbeiten.
Eine On-Pack-Promotion, ein Gewinnspiel, eine Display-Offensive zum Saisonstart: Aktionsvolumen kommt nicht gleichmäßig, es kommt auf einen Schlag. Fulfillment-Setups, die auf Regelbetrieb ausgelegt sind, kippen an dieser Stelle — Personal fehlt, Fläche fehlt, die Linien sind mit Dauerartikeln belegt.
Wer erst jetzt Kapazität sucht, verliert Wochen vom Aktionszeitraum. Getränke- und FMCG-Marken kennen das Muster: Bei Arizona löst jedes neue Produkthighlight — Badelatschen, Hoodies — die nächste Spitze aus.
Und anders als beim Marketplace-Peak am Prime Day steht der Termin nicht im Kalender des Kanals, sondern im eigenen Kampagnenplan.
Die eigene Aktionslinie wird für Konfektion und Displaybestückung eingerichtet. Vorbereitete Linienwechsel brauchen unter drei Stunden; Material, Packmuster und Daten müssen vorher freigegeben sein. Mit Springerpool und Schichten kann die Planung auf 200 % der Ausgangskapazität binnen 24 Stunden und 400 % binnen 72 Stunden wachsen: das Doppelte beziehungsweise Vierfache (+300 %). Artikelmix, Waren, Daten und Personal bestimmen die tatsächlich vereinbarte Kapazität.
Atlas & Nexus · Eigene Systeme von PROWERB
Atlas gibt Kunden Einblick in Artikel, Bestände, Aktionen und Aufträge. Nexus unterstützt die Bearbeitung im Betrieb. Welche Ansichten und Übergaben Sie benötigen, legen wir für Ihr Projekt fest.

Beispiel für die Vorbereitung: Die Sendungsliste ist freigegeben, aber eine Komponente des Aktionssets fehlt im Avis. Das AM-Promotions-Team gleicht den Zulauf mit dem Starttermin ab; der Auftraggeber klärt, ob die vollständige Aktion warten muss oder eine gesondert freigegebene Teilmenge vorbereitet werden darf. Die Packvorgabe bleibt Grundlage des Readiness-Checks. Zum Abschluss werden versendete Mengen und noch offene Restmengen gegen die freigegebene Liste abgeglichen.
Empfänger, Mengen und Warenzulauf gegen den Termin prüfen.
Zählen, Zustand prüfen und die verfügbare Ware buchen.
Personal, Packmaterial und freigegebenes Musterset bereitstellen.
Testset prüfen, dann konfektionieren und Endkontrolle dokumentieren.
Freigegebene Mengen nach Kanal versenden; Restmengen und Ausnahmen zuordnen.
Peak-Skalierung · Aktionslinie
Springerpool · Schichterweiterung · Rüstzeit unter 3 Stunden
1 bis 15.000 Sendungen pro Tag über dieselbe Linie
Die Kurve zeigt, wo die Aktionslinie zusätzlich trägt. Entscheidend sind die vorbereiteten Ressourcen hinter dem Anstieg.
Über die Aktionslinien in Kleve laufen mehr als tausend Aktionen pro Jahr. Für Coca-Cola wickelt PROWERB sämtliche Promotions ab — vom Probierpaket bis zum VIP-Ticketing. Erdinger fährt Aktionszeiträume über mehrere Wochen, dazwischen kurzfristige Sonderaktionen von der kleinen Beigabe bis zur FTL-Größe, geliefert direkt an Handel und Zentrallager des Lebensmitteleinzelhandels.
Für die Bitburger Sommeraktion übernahm PROWERB das komplette Logistikmanagement vom Wareneingang bis zum Gewinnversand. Und flaschenpost steuert seine Promotions ab 2026 wieder vollumfänglich über PROWERB — Konfektionierung der Produktzugaben, Distribution über das Zentrallager, Direktbelieferung der Hubs, gesteuert über das Kampagnenmodul der MEP.
Springerpool und Schichterweiterung heben die Kapazität binnen 24 Stunden auf 200 Prozent der Ausgangskapazität, binnen 72 Stunden auf 400 Prozent der Ausgangskapazität. Die Aktionslinie selbst skaliert von einer bis zu 15.000 Sendungen am Tag — quer durch Displaybestückung, Co-Packing und Konfektionierung.
Regelbetrieb und Aktion werden mit getrennten Mengen und Ressourcen geplant. Vor dem Start bestätigen wir, welche Kapazität für beide Aufgaben verfügbar ist und wie Abweichungen priorisiert werden.
Die Linie steht in weniger als drei Stunden auf der nächsten Kampagne: Personaldisposition, Umbau, Verifizierung durch das Process Engineering. Das AM-Promotions-Team plant Linie, Personal und Wareneingang rückwärts vom Starttermin — als fester Ansprechpartner, nicht als Hotline.
Drei Angaben: Aktionszeitraum, erwartete Sendungsmenge und Art der Konfektion. Mehr braucht die erste Prüfung nicht. Empfängerlisten und Aktionsdaten kommen später über das Online-Tool oder das Kampagnenmodul der MEP, parallel avisieren die Lieferanten die Aktionsware.
Vor Serienstart werden Ware, Daten, Muster und Linie geprüft. Die Endkontrolle dokumentiert das Ergebnis; Abweichungen gehen an die benannte Freigabestelle.
Über die Aktionslinien in Kleve laufen mehr als tausend Aktionen pro Jahr. Für Coca-Cola wickelt PROWERB sämtliche Promotions ab, Erdinger fährt mehrwöchige Aktionszeiträume mit kurzfristigen Sonderaktionen bis FTL-Größe, für die Bitburger Sommeraktion lief das komplette Logistikmanagement vom Wareneingang bis zum Gewinnversand. flaschenpost steuert seine Promotions ab 2026 wieder vollumfänglich über PROWERB.
Aktionszeitraum, erwartete Sendungsmenge, Art der Konfektion — mehr braucht die erste Kapazitätsprüfung nicht. Das AM-Promotions-Team plant Linie, Personal und Wareneingang rückwärts vom Starttermin.