Ein 3PL übernimmt Lagerung, Kommissionierung und Versand im Kundenauftrag. Für ein paketfähiges Sortiment mit etablierten Shop-Anbindungen kann ein standardisiertes Fulfillment-Angebot gut passen. Bei Werbemitteln kommen gegebenenfalls Glas, Sperrgut, Veredelung, Sets und Aktionsfristen hinzu. Prüfen Sie diese Anforderungen am konkreten Angebot. PROWERB verbindet Beschaffung, Veredelung, Lager, Versand und Endkunden-Support; welche Bausteine Sie brauchen, entscheidet Ihr Auftragsprofil.

Die Matrix nennt Prüffragen, keine pauschalen Eigenschaften aller Anbieter. Umfang, Schnittstellen, Preis und Freigaben müssen im konkreten Angebot stehen.
| Anforderung | Standardmodell prüfen | PROWERB prüfen |
|---|---|---|
| Sortiment | Passende Maße, Gewichte und Warenarten bestätigen | Glas, Sperrgut und Sonderhandling je Artikel abstimmen |
| Veredelung und Sets | Fertige Artikel oder definierte Partnerübergabe | Eigene Veredelung und Konfektion mit Musterfreigabe |
| Lastprofil | Normal- und Spitzenmenge mit Frist und Preis bestätigen | Regelbetrieb und Aktionslinie mit bestätigtem Slot planen |
| Daten und Service | Anbindung, Export und Ausnahmeweg prüfen | Eigene Systeme, Reporting und beauftragten Customer Care prüfen |
Vaillant steht im vorhandenen Portfolio für standardisierte Bestellabrufe und laufende Bestandsführung, die Bitburger Sommeraktion für Gewinnversand und Endkunden-Support in Wellen. Leiten Sie daraus Ihre Vergleichsfrage ab: Muss der neue Anbieter beide Betriebsarten übernehmen, oder genügt ein klar begrenzter Teil? Wenn Ihr heutiger 3PL den Regelbetrieb zuverlässig abdeckt, kann eine getrennt beauftragte Aktion weniger Umstellung erfordern als ein vollständiger Wechsel. Prüfen Sie dann besonders Bestandsabgrenzung und Übergabe der Auftragsdaten.
Für Coca-Cola Europacific Partners betreibt PROWERB POS-Logistik für Handel und Gastronomie, Promotions sowie Ticketing und Eventlogistik. Für Ticketing und Hospitality ist der Beziehungsbeginn seit 2021 belegt. Dieses Datum beschreibt nicht den Beginn jeder genannten Logistikleistung. Die Vergleichsfrage lautet: Welche dieser Aufgaben braucht Ihr eigener Betrieb?
Technisch ja: Lager, Kommissionierung und Versand im Kundenauftrag. Im Zuschnitt nein: PROWERB ist kein Massen-Fulfiller, sondern Custom-Fulfiller — Beschaffung, Veredelung, Aktionsabwicklung und Endkunden-Support gehören zum Betrieb, nicht zur Ausnahmeliste.
Ja. Je nach Systemlandschaft läuft die Anbindung über Schnittstelle, SFTP-Auftragsdateien oder Direktimport — im Bestand etwa die Direktanbindung an den Shop von Arizona, der Austausch von Auftragsdateien mit Erdinger und der Auftragsimport aus der Gewinnspiel-App von Bitburger. Wer keine eigene Plattform hat, nutzt die MEP als cloudbasierte Bestell- und Promotionplattform.
Die Kapazität wächst mit: Springerpool und Schichterweiterung erhöhen die Leistung binnen 24 Stunden auf 200 Prozent der Ausgangskapazität, binnen 72 Stunden auf 400 Prozent der Ausgangskapazität. Kurzfristige Kampagnenwechsel deckt die Rüstzeit der Promotionslinie ab.
Ja. Die Kette reicht von Beratung und Beschaffung über Veredelung — Beflockung, Transferdruck, Stick, Siebdruck, Digitaldirektdruck — bis zu Konfektion, Versand und Customer Care, unter einem Dach.
Bei größeren Fulfillment-Übernahmen führen sieben Phasen von Stammdaten und Vertrag über Systeme und Bestandsübernahme zum Go-Live. Rund 14 Wochen sind ein möglicher Planungsrahmen, abhängig von Sortiment, Datenqualität, Schnittstellen, Warenverfügbarkeit und Freigaben. Einzelaktionen und Digitalprojekte erhalten einen eigenen Projektplan.
Sortiment, Kanäle, nächster Aktionstermin — mehr braucht die erste Einschätzung nicht. Ihre Anfrage landet beim Key Account Management, nicht in einer Warteschlange.