Ratgeber · Kosten
Ein Lagerpreis allein beschreibt den Betrieb nicht. Für den Vergleich zählen belegte Fläche, Artikelstruktur, Bewegungen und die Arbeit vor und nach dem Versand.
Paletten, Fächer, Formate und saisonale Schwankungen unterscheiden.
Wareneingang, Abrufe, Inventur und Sonderarbeiten aufnehmen.
Fläche, Personal, Systeme und externe Leistungen mit gleicher Basis rechnen.
Für die Gesamtkosten zählen neben belegten Stellplätzen auch Wareneingang, Kommissionierung, Versand und die Bearbeitung von Abweichungen. Welche Position überwiegt, hängt von Ihrem Bestand und seiner Nutzung ab: Ein selten abgerufenes Display bindet lange Fläche, ein schnell drehender Artikel verursacht mehr Bewegungen. Vergleichen Sie deshalb Lagerung und Handling für denselben Zeitraum und dasselbe Bestellprofil.
Halten Sie die Angaben zu Ihrem Vorhaben zusammen. Damit lassen sich Aufwand, offene Punkte und ein passender Einstieg gezielt besprechen.
Die Reihenfolge auf der Rechnung sagt wenig über die Gewichtung. Welcher Baustein dominiert, entscheidet das Sortiment — nicht der Anbieter.
Trennen Sie belegte Plätze von Bewegungen: Ein langsamer Artikel bindet Fläche, ein oft abgerufener Artikel erzeugt Pick- und Pack-Aufwand. Rechenbeispiel ohne Preisannahme: 20 Palettenstellplätze über drei volle Monate ergeben bei unverändertem Bestand 60 Stellplatzmonate.
Ob in derselben Zeit 50 oder 500 Aufträge versendet werden, verändert die Bewegungsrechnung, nicht diese Platzmenge. Bei täglich oder monatlich wechselnden Beständen fragen Sie nach der tatsächlichen Abrechnungsbasis. Erfassen Sie je Artikel Maße, durchschnittlichen und höchsten Bestand, Lagerdauer und Abrufe.
Der Lagerflächen-Rechner unter Tools hilft bei der Flächenorientierung; er ersetzt weder das Aufmaß noch ein Lagerangebot. Sperrgut, Glas und besondere Lageranforderungen prüfen Sie separat.
Die folgenden Muster zeigen laufenden Klärungsaufwand neben Lagerfläche und Versand. Erfassen Sie Fallmenge, Zeitbedarf und vereinbarte Zuständigkeit als eigene Annahmen.
Ein internes Lager kann wirtschaftlich sein, wenn geeignete Fläche und Personal ohnehin verfügbar sind. Prüfen Sie, welche Kosten bei Auslagerung wirklich entfallen und welche bleiben. Stellen Sie externe Lager-, Bearbeitungs- und Mindestentgelte sowie Einrichtung und Umzug gegenüber. Planen Sie Normalmonat und Peak separat. Mit eigenen Zahlen rechnen.
Prowerb betreibt Werbemittel-Fulfillment seit 1989: mehr als 55.000 Palettenstellplätze im Konzern, darunter der 2022 fertiggestellte Hallenneubau in Kleve mit 25.000 Quadratmetern. Das Lager ist nach Sortimentslogik geschnitten — eigene Bereiche für High-Runner, Slow-Mover, Sperrgut, Glas, Gefahrstoffe und Schutzwaren.
Die Bestandsführung läuft RFID-fähig und in Echtzeit im eigenen ERP- und Lagerverwaltungssystem; dauerhaft geführte Werbeartikel verlassen das Lager zu über 95 Prozent noch am selben Tag.
Für die Kostenkontrolle entscheidend: Das Operations Cockpit zeigt Bestandsentwicklung und Budgetkontrolle als Live-Report — rund um die Uhr, einbindbar in Kundensysteme. Die Same-Day-Quote ist eine Betriebskennzahl für dauerhaft geführte Werbeartikel, keine Zusage für jede Bestellung.
Voraussetzung sind verfügbarer Bestand, vollständige und freigegebene Auftragsdaten sowie der vereinbarte Cut-off an Arbeitstagen. Berichtszeitraum und geltenden Servicelevel klären wir für Ihr Projekt.
Aus acht Positionen: Stellplatz, Wareneingang, Kommissionierung und Verpackung, Versand, Konfektionierung und Veredelung, Klärfälle und Retouren, Bestandsführung und Inventur sowie System und Shop. Der Stellplatz ist dabei selten der größte Posten — Handling, Konfektionierung und die Bearbeitung von Abweichungen bestimmen die Rechnung stärker als die Fläche.
Weil das Sortiment die Rechnung bestimmt, nicht die Fläche. High-Runner verursachen Handling, Slow-Mover binden Fläche und Kapital, Sperrgut, Glas und Gefahrstoffe verlangen eigene Lagerbereiche mit eigenen Prozessen. Wer nur Quadratmeter vergleicht, kalkuliert an den tatsächlichen Kosten vorbei.
Klärfälle und Retouren — sie entstehen pro Fall, nicht pro Palette. Muster aus laufenden Mandaten zeigen: Auch ein eingeschwungener Regelbetrieb produziert laufenden Klärungsaufwand aus Fehlmengen, Transportabweichungen und Stornos, und Sendungsverfolgung und Avisierung sind ein eigener, permanenter Arbeitsstrom. Diese Posten stehen auf keiner Preisliste, gehören aber in jede Kalkulation.
Das hängt von verfügbaren Ressourcen, Qualität und tatsächlichen Gesamtkosten ab. Die Szenarien im Inhouse-Vergleich helfen, dieselbe Leistung mit und ohne Auslagerung zu rechnen.
Dauerhaft geführte Werbeartikel verlassen das Lager zu über 95 Prozent noch am selben Tag. Möglich macht das eine RFID-fähige Bestandsführung in Echtzeit im eigenen ERP- und Lagerverwaltungssystem PROWERB CORE, mit einem nach Sortimentslogik geschnittenen Lager mit mehr als 55.000 konzernweiten Palettenstellplätzen am Niederrhein.
Über das Operations Cockpit: Es zeigt Bestandsentwicklung und Budgetkontrolle als Live-Report — rund um die Uhr und einbindbar in Kundensysteme. Grundlage sind die Echtzeit-Buchungen im eigenen ERP und WMS, sodass Stückliste und Bestand auch bei Konfektionierung übereinstimmen.
Schildern Sie Sortiment, Volumen und Kanäle — Sie bekommen eine Kostenstruktur zurück, keine Broschüre.